Mit ‘Hospitation’ verschlagwortete Einträge

3. Praktikumstag

Februar 14, 2008

Für den dritten Praktikumstag waren gleich 6 Stunden Hospitieren in je drei Dopplestunden angesagt. Von 7:50 Uhr bis um 13:15 Uhr. Die erste Doppelstunde war Deutschunterricht in der mir schon bekannten 10. Klasse (10b), in der zweiten Doppelstunde sollte es Geschichte in 12-2 geben und dann wieder Geschichte in der 10b. Leider war die Lehrerin für die 12. Klasse gesundheitlich angeschlagen, so dass sie ihren Schülern Stillarbeiten gab und für uns Praktikanten auf einmal frei war. Aber auch Freistunden lassen sich sinnvoll nutzen und man hat viel zu tun (Schüler haben immer irgendwas oder wollen irgenwen sprechen…).

In der ersten Hälfte der Deutschstunde (10b) ging es thematisch um Liebesgedichte („Welche Liebesvorstellung kommt in dem Gedicht zum Ausdruck?“). Die zweite Hälfte befasste sich mit Aufbau, Adressatenschaft und Botschaft der beiden mittelhochdeutschen Texte.

Um eine Schülerdiskussion zu entfachen, wurde als Methode der Frontalunterricht ausgewählt. Die Schüler beteiligten sich (fast) alle sehr rege und mit großem Interesse. Der Lehrer lenkte die Diskussion. Ein paar mal musste der Lehrer die Lautstärke der Schüler ermahnen.

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Die Geschichtsstunde in der 10b wurde genutzt, um in das Thema des Halbjahres einzuführen. Es wurden Referate zu Themen des 2. WK verteilt und ein grober Überblick skizziert.

Danach begann eine Gruppenarbeitsphase: Vier Themen sollten bearbeitet und danach vorgestellt werden. Die Qualität der Vortrage unterlag großen Schwankungen. Der Vortrag der Schüler benötigte viele Verbesserungen und Lenkungen durch den Lehrer.

In der zweiten Stunde wurde ein Film über die Machtergreifung (Machtübertragung) gezeigt.

2. Praktikumstag

Februar 12, 2008

Tag 2. Heute ging es mit Hospitationen in je zwei Doppelstunden weiter. In der ersten und zweiten Stunde wieder in der Klasse 10 mit Philosophie und dann in der dritten und vierten Stunde ging es mit einem GK Deutsch ins zweite Semester der Oberstufe (12-2).

Der Philosophieunterricht begann mit einer Diskussionsrunde, die nach festen regeln ablief:

  • 5 Minuten vorher individuell Argumente überlegen
  • Redner gibt das Wort selber weiter
  • 15 Minuten Diskussion
  • wenn wichtige Argument noch nicht gefallen sind, kann die Überlegungsphase wiederholt werden
  • ein Protokollant für das Diskussionsverhalten
  • (ein Protokollant für die Sachargumente)

Fragestellung: „Kann man auch ohne Beruf glücklich werden?“

Zum Abschluss kam die Klasse zu der Überlegung: „Braucht man einen Beruf oder vielmehr eine Berufung?“

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Im Grundkurs Deutsch (12-2) ging es um die Kurzgeschichte „Am Einsweiher“ von Peter Stamm (Grunow, Sabine (HG.): Erfahrene Erfindung. Deutschsprachige Kurzgeschichten seit 1989. Klett, Leipzig, 2004.). In Gruppenarbeit (4er Gruppe) sollten solltem sinnvolle Kurzüberschriften erstellt und jeweils vorgetragen werden. In der zweiten Hälfte ging es um eine fiktive wissenschaftliche Analyse zu der Kurzgeschichte, die in Wahrheit von einer Mitschülerin im vorangegangenen Halbjahr als „Hausarbeit“ verfasst worden war.

Der Grundkurs wird von mir diese Woche noch ein weiteres Mal besucht werden und darüber hinaus wahrscheinlich auch…