Mit ‘ISP’ verschlagwortete Einträge

Ende gut…

Juni 25, 2008

So seit einigen Tagen ist auch diese Hürde überwunden…

…der Praktikumsbericht liegt jetzt zur Durchsicht bei Herrn Meyer. Aber der Weg dahin war steinig, jedoch nicht nur interessant, sondern auch informativ. Denn nach einiger Zeit sich nochmal über das Praktikum Gedanken machen zu müssen, die vier Wochen, das Unterrichten und vor allem die Probleme noch einmal zu reflektieren, war eine sehr lohnenswerte Erfahrung. Und sogar das Bloggen hat dabei geholfen. Hätte man mir vorher erzählt, dass mir das Bloggen bei der Erstellung des Berichtes helfen wird, dann hätte ich das so hingenommen, aber trotzdem nicht für mich ausgewählt. Doch ich bin eines besseren belehrt worden. Das Bloggen war die Basis von allem. Vielleicht ist mein Blog nicht so sehr die Basis gewesen, aber auf jeden Fall das Bloggen. Denn ich habe mich über das aus Zeitgründen einsilbige bloggen während des Praktikums bei der Erstellung des Praktikumsberichtes an sehr wichtige und interessante Details erinnert.

Und so wird dieser Blog, wie schon mal angekündigt, auch mit dem Ende des ISP nicht in den Irrungen und Wirrungen des WWW verschwinden, sondern wird beim nächsten Praktikum weitergeführt werden. Denn im September steht das nicht-integrierte Schulpraktikum an und nächstes Jahr im Februar das Betriebspraktikum. Also viel Möglichkeiten zu Bloggen…

In diesem Sinne bin ich froh, dass das ISP geschafft ist, freue mich aber auch schon auf die folgenden Praktika…, aber wünsch allen bis dahin ein schönes Semesterende!

Mal sehn, ob ich auch den Titel dieses Webblogs noch editieren kann….

Praktikumsbericht und Problemorientierung

April 25, 2008

Einen Tag vor dem Nachbereitungsseminar stellt sich natürlich spätestens die Frage, wie gestallte ich meine Praktikumsbericht. Abgabetermin ist zwar erst Ende September, aber mein persönlicher Termin war und ist immer noch „vor den Pfingsferien“. Und der sollte eingehalten werden, denn danach hat das Semester vorrang.

Der Praktikumsbericht soll problemorientiert sein. Kleine Problemfelder hat wohl jeder während seines Praktikums entdecken können, vor allem, wenn die Praxis und die kontinuierliche Erfahrung fehlt. Und Referate bringen da nicht allzu viel.

Folglich treten einige Problemfelder auf, die hier einmal kurz skizzierten werden sollen:

Als erstes Problemfeld lässt sich die Unterrichtsvorbereitung einstufen. Große Stundenentwürfe plant und entwirft man zwar in den Fachdidaktiken, allerdings sieht das in der Praxis oder wenn man vor der Planung zur konkreten einzelnen Stunde steht, ein wenig anders aus. So habe ich für meine erste Unterrichtsstunde in der 12. Klasse im Fach Geschichte vorher tagelang in der Lehrerbibliothek am Schlump verbracht und Geschichtsbücher durchforstet. Und immer wieder durchforstet, bis ich endlich die passenden Quellen gefunden hatte. Dennoch wurde am Tag vor der Stunde nochmal alles umgeworfen, neu geplant und neu durchdacht. Ein typisches Problem, wie mir meine Mentoren nach der Stunde bei der jeweiligen Besprechung mitteilten.

Im Unterricht selber führt das Zeitmanagement zum nächsten Problemfeld. Während bei der Planung die Frage beherrschend war, wie lange wohl was dauern würde und wie lange die Schüler für die Bearbeitung brauchen würden, so war während des Unterrichtens der Blick zur Uhr wichtig. Aber auch wenn die ersten 15 Minuten vielleicht nach Pan verliefen, so war spätestens dann kein Blick mehr zur Uhr möglich oder vielleicht wurde das auch einfach im Rausch des Unterrichtens vergessen. Bis es klingelt.

Zum dritten Problemfeld gehörte bei meinem Schulpraktikum eine fehlende Kenntnis von Unterrichtsmethoden. Ich kannte zwar Gruppenarbeit, Partner- und Einzelarbeit und natürlich den Frontalunterricht, aber z.B. bei der Gruppenarbeit fehlte mir die Kenntnis über verschiedene Auswertungsmethoden. Gruppenvortag oder einer aus der Gruppe übernimmt den Vortag, das war mir bekannt.

Das vierte Problemfeld bestand aus dem Lehrer-Schüler-Gespräch basierend auf der Frage, wie komme ich auf mein antizipiertes Tafelbild? Auswertung via Lehrer-Schüler-Gespräch, Gesprächslenkung sowie Gesprächsführung sind im Unterricht wichtige Voraussetzungen und Fähigkeiten eines Lehrers, die ganz einfach trainiert werden könne und müssen und wahrscheinlich mit der Routine kommen.

Und auf Basis dieser vier Problemfelder wird mein Praktikumsbericht aufgebaut sein, so dass sicherlich die ca. 15 Seiten des Berichtes schnell gefüllt sein werden.

Geschafft!

März 7, 2008

Gestern hatte ich mein letzte Unterrichtsstunde gehalten, bei der auch noch Herr Meyer anwesend war. Verlief ganz gut, obwohl ich sehr aufgeregt war…Naja. Die vier Wochen sind vorbei, jetzt gehts an die Seminararbeiten, die leider liegengeblieben waren…

Meyers Hospitationen

März 6, 2008

Heute war ich an der Reihe. Gleich in der ersten Stunde war Herr Meyer bei mir zu Besuch. Und ich muss gestehen, dass ich ein wenig nervös war.

Auf dem Stundenplan der 10d stand heute erneut die Hamburg Wahl 2008. Eine Woche zuvor habe ich schon mit der Klasse eine Wahlanalyse gemacht und mögliche Koalitionen ausloten lassen. Heute ging der Fokus auf die beiden wahrscheinlichen Koaltionen (CDU-SPD und CDU-GAL).

Ein entscheidendes Problem war erneut die Unterrichtsvorbereitung, so dass ich erst gegen 2:00 Uhr morgens diese abgeschlossen hatte und dann um 7:50 schon unterrichten musste.

Aber im Großen und Ganzen ging alles gut und die 45 Minuten liefen gut ab und die Schüler haben das gemacht, was ich vor hatte. Anfängerprobleme gab es vielleicht in der Gesprächsführung und in der Rollenverteilung.

1. Praktikumstag

Februar 11, 2008

Tag eins des integrierten Schulpraktikums ist absolviert. Und diese Woche kommen noch drei, denn freitags ist immer frei. Nicht am gesamten Gymnasium, sondern für mich. Heute habe ich meinen Stundenplan bekommen und nach einer kurzen Einweisung die ersten Lehrer, die anderen beiden Praktikanten und die erste Klasse kennengelernt.

Soweit ich es verstanden und überblicken konnte, sind wir drei Praktikanten. Einer von der Uni Hamburg, der sein zweites Praktikum heute begonnen hat und eine von der Uni Bremen, die schon eine von acht Wochen dabei ist.

Unser Stundenplan wird die ersten beiden Wochen von unserer Mentorin geplant und beinhaltet (nur) Hospitationen. Diese Woche noch 15 Stunden. Und in den anderen beiden (letzten beiden) Wochen können (/sollen) wir uns dann selber unseren Stundenplan zusammenstellen. Ich denke das kommt Herrn Meyer eventuell zu Gute, vielleicht aber auch nicht…

Heute stand Deutsch in der 10 Klasse auf dem Tagesplan. Mittelhochdeutsche Liebeslyrik. Herrlich, da bin ich Fachmann. Aber grundsätzlich ging es heute am ersten Tag nur um organisatorische Angelegenheiten und um ein erstes kennen lernen des Schulgeländes. Es gibt ein Hauptgebäude, ein sogenannter Kreuzbau mit drei Stockwerken, eine kleine und eine große Turnhalle und noch drei Einzelgebäude (A, B, C) mit jeweils 2 Stockwerken. Und die große P-Aula mit der Cafeteria darf man nicht vergessen. Die Gebäude liegen alle im Campus-Form um den Pausenhof herum.

Naja, sehr interessant fand ich heute auch noch, dass 45 Minuten Unterricht wie im Fluge vergehen. Und ich werde mir diese Woche noch eine Uhr zulegen…und das mit dem Flug wahrscheilich noch häufiger erwähnen…

Moin moin

Februar 10, 2008

Morgen geht das integrierte Schulpraktikum los…

Ein Semester lang hatten wir (28 Studenten)  Zeit uns mit Hilfe des ISP-Seminars unter der Leitung von Prof. Meyer uns intensiv auf den Schulalltag vorzubereiten. Da ein Praktikum immer entweder in der Oberstufe oder in der Mittelstufe 8Im Fall von LOA) gemacht werden soll, hat man sich zu entscheiden. Ich habe mich für die Oberstufe entschieden. Und werde das nächste Praktikum in der Mittelstufe machen.